Es hätte der Beginn einer neuen Zeit sein können! Die Tiere auf der „Herrenfarm“ haben es geschafft ihren faulen und trunksüchtigen Bauern zu vertreiben, nachdem er sie jahrelang nach Strich und Faden ausgebeutet hat. Das Leben in Unterdrückung und Leid scheint Geschichte zu sein. Fortan wollen sie die „Farm der Tiere“ gemeinsam und in Harmonie bewirtschaften – jeder soll seinen Beitrag leisten und wird dafür entsprechend entlohnt. Der neue Slogan heißt „Alle Tiere sind gleich“. 

Doch ihre Hoffnung auf Gleichheit und ein Leben in Freiheit wird allmählich unterwandert. Durch ihre Klugheit und Wortgewandtheit schaffen es die Schweine, die anderen Tiere an sich zu binden und die Führung der Farm durch ein Geflecht aus Lügen, Angst und Gewalt an sich zu reißen. Sind manche Tiere also gleicher?

George Orwells 1945 erschienener Roman beschreibt die Machtverlagerung innerhalb einer bestehenden Gruppe. An der Spitze der Gruppe angekommen, können Stück für Stück die Regeln des Zusammenlebens verändert und manipuliert und die Revolution zur leeren Worthülse werden.

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Credits

Bühne und Kostüm
Jörg Zysik
Musik
Jan Exner
Dramaturgie
Lisa Engineer, Reinar Ortmann
Regieassistenz
Julia Kempf